Kommuniqué des Rats der Erzdiözese vom 8. Februar 2019

Es wird daran erinnert, dass die Außerordentliche Generalversammlung (AGE) einberufen wurde als Reaktion auf die Entscheidung des ökumenischen Patriarchats, den Status des Erzbistums zu ändern, das heißt, ihm seinen Titel eines patriarchalen Exarchats zu entziehen. Es fällt sicherlich in die Entscheidungsgewalt des Patriarchats, den Status eines Exarchats unserem Erzbistum zu gewähren oder nicht; andererseits obliegt es dem Erzbistum, und folglich seinem statutengemäßen ausführenden Organ, welches die AGE ist, über die Auflösung zu entscheiden.

Wie ab dem 30. November 2018 verlautet, wird seine Eminenz Erzbischof Johannes nach der durch die AGE auf diese entscheidende Frage gegebenen Antwort im Namen der gesamten kirchlichen Körperschaft, welche das Erzbistum darstellt, eine adäquate Erwiderung an seine Allheiligkeit, den ökumenischen Patriarchen, hinsichtlich dieser Entscheidung vom 27. November 2018 geben können.

Vor der Abstimmung werden Seine Eminenz Erzbischof Johannes und der Rat des Erzbistums den Delegierten alle möglichen Informationen mitteilen und auf ihre Fragen antworten. Je nach Ausgang der Abstimmung wird die AGE danach über die Zukunftsperspektiven für unsere Gemeinden beraten. Allerdings bleibt zu wissen, dass keine andere Entscheidung getroffen werden kann als jene, die als Tagesordnungspunkt festgelegt wurde für diese AGE des 23. Februar.

Wenn die AGE einer Auflösung nicht zustimmt und sich für das Weiterbestehen entscheidet, wird das kirchliche Leben des Erzbistums fortgeführt im Rahmen der alternativen Möglichkeiten, die auf einer künftigen AGE, die auch eine Revision der aktuellen Statuten vorzunehmen hat, zu bedenken und zu debattieren sein werden. Falls das Abstimmungsergebnis eine Auflösung vorsieht, würden die sich daraus ergebenden Folgen hinsichtlich einer Liquidation der „Diözesanunion“ und der Entäußerung ihres Vermögens in den Blick genommen werden müssen.

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