Kommuniqué des Erzbistums - 23. Februar 2019

Die Außerordentliche Generalversammlung (AGE) des Erzbistums, bestehend aus allen Klerikern und Laiendelegierten der Gemeinden, hat sich am 23. Februar 2019 in Paris zusammengefunden, um über die Entscheidung des ökumenischen Patriarchats, nämlich „den Status des Exarchats neu zu ordnen“, zu debattieren, die durch ein Kommuniqué des Hl. Synod vom 29. November 2018 veröffentlicht wurde. Der Hl. Synod des ökumenischen Patriarchats hatte beschlossen, den Status des patriarchalen Exarchats aufzuheben. Somit musste das Erzbistum nach Artikel 34 der Statuten der „Leitenden Diözesanvereinigung der russisch orthodoxen Assoziationen in Westeuropa“ entscheiden, ob sie ihrer eigenen Existenz ein Ende bereiten will oder nicht, und ob sich folgerichtig gegebenenfalls ihre etwa 120 Gemeinden den griechischen Metropolien in Westeuropa zu unterstellen haben.

Unter dem Vorsitz Seiner Eminenz Johannes von Chariopolis, des leitenden Erzbischofs, haben die Mitglieder der AGE statutenkonform entschieden, und zwar mit einer Mehrheit von bald 93 % der Stimmen (191 von 206), das Erzbistum nicht aufzulösen, sondern es als geeinte kirchliche Entität zu bewahren in seiner ursprünglichen Form (Assoziation, gegründet am 26. Februar 1924, J. O., 28.2.1924, №58, p. 2080). Der Rat des Erzbistums hat diese Entscheidung der AGE zu Protokoll genommen und wird den Beschluss schnellstmöglich Seiner Allheiligkeit, dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, und seinem Hl. Synod mitteilen und eine Delegation in den Phanar schicken, um den Brief persönlich zu übergeben.

Das Leben des Erzbistums bleibt davon im Augenblick unangetastet und wird wie vor der AGE weitergeführt. Der Erzbischof kommemoriert insbesondere in den Gottesdiensten den ökumenischen Patriarchen und der Gemeindeklerus kommemoriert nach der kanonischen Regel den Erzbischof.

Eine neuerliche AGE wird später einberufen, voraussichtlich für den Monat Juni.

Retour haut de page
SPIP